Was versteht man darunter?

Regenwasserbehandlung – eine Maßnahme für die stoffliche Trennung von belastetem Regenwasser. Diese Belastung setzt sich aus zwei Komponenten zusammen, einer globalen Verschmutzung, welche überregional (durch Industrie, Verkehr etc.) besteht, aber auch regional aus dem direkten Einzugegebiet (Tropfverluste von Ölen, Abrieb von Bremsbelägen).

Abflüsse von Dachflächen in reinen Wohngebieten haben den geringsten Eintrag von Stoffen im Regenabfluss. Abflüsse von Verkehrsflächen weisen höhere Schadstoffgehalte auf. Grundsätzlich werden Regenabflüsse in drei Kaegorien unterteilt:

Abflüsse der Kategorie 1 gelten als unbelastet, nicht behandlungsbedürftig und stammen z.B. von Dachflächen in Wohngebieten, Radwegen und Straßen mit geringer Verkehrsbelastung > 300 Kraftfahrzeuge am Tag.

Abflüsse der Kategorie 2 gelten als schwach belastet und stammen z.B. von befestigten Flächen mit schwachem KFZ-Verkehr, z.b. Wohnstraßen, sowie Zufahrten zu Sammelgaragen, zwischengemeindliche Straßen und Wege, sowie hof- und Verkehrsflächen von Mischgebieten.

Abflüsse der Kategorie 3 gelten als stark belastet und stammen z.B. von Flächen mit starkem KFZ-Verkehr, Hauptverkehrsstraßen, Fernstraßen sowie Großparkplätzen. Weiterhin Metalldächer aus Kupfer, Zink und Blei.

Die weiteren Informationen zum Thema Regenwasserbehandlung finden Sie hier.

Regenabflüsse von Verkehrsflächen
Regenabflüsse von Verkehrsflächen sind hochgradig verschmutzt.
Kurz zusammengefasst!

Was bedeutet Regenwasserbehandlung?

Damit bezeichnet man eine Maßnahme, um belastetes Regenwasser von unreinen Stoffen zu trennen. Die Schadstoffe entstehen durch Abflüsse und man unterscheidet diese in 3 Kategorien. Abflüsse der Kategorie 1 stammen z.B. von Dachflächen und gelten als unbelastet. Kategorie 2 sind schwach belastete Abflüsse von Flächen mit leichtem KFZ-Verkehr. Die stark belasteten Abflüsse der Kategorie 3 stammen von starkem KFZ-Verkehr, Fernstraßen oder bestimmen Metalldächern.