Nützliche Infos und Experten-Tipps

Die Abwassergebühr ist eine Kommunalabgabe, die aufgrund der Benutzung der städtischen Kanalisationen und der Kläranlagen erhoben wird. In Deutschland wurden sie früher einheitlich gemäß dem Verbrauch an Trinkwasser in Kubikmetern berechnet (evtl. abzüglich gesondert nachzuweisender Wassermengen, die nicht eingeleitet werden sondern auf dem Grundstück verbleiben).

In dieser einheitlichen Gebühr waren sowohl der Anfall an häuslichem Schmutzwasser (Abflüsse von Toiletten, Duschen, Badewannen, Waschbecken, Geschirrspülern, Waschmaschinen als auch der Anfall an Regenwasser (Abflüsse von Dächern, Höfen, Grundstückszufahrten, etc. enthalten.

Da Abwasser aber gesetzlich in Deutschland sowohl aus Schmutzwasser als auch aus gesammeltem Niederschlagswasser besteht, und beides je nach Bebauung und Nutzung in sehr unterschiedlichem Maße anfallen kann (z.B. Wohngebäude mit hohem Schmutzwasseranteil im Vergleich zum Regenwasser, Gewerbegebäude mit geringem Schmutzwasseranteil im Vergleich zum Regenwasser) wurden in den 80er Jahren Regelungen erörtert, die beiden Abwasserarten Schmutzwasser und Regenwasser getrennt zu erfassen und mit Gebühren zu belegen.

Die weiteren Informationen zum Thema Abwassergebühr finden Sie hier.

Gebühr für Abwasser
Abwassergebühr – Auf verschiedene Aspekte sollte geachtet werden
Kurz zusammengefasst!

Was muss ich bei der Regenwassernutzung wissen in Bezug auf Abwassergebühr?

Durch Benutzung der stadteigenen Kläranlange und Kanalisationen werden von den Kommunen Abgaben erhoben – die Abwassergebühr. Anfangs zählten sowohl das häusliche Schmutzwasser sowie das Regenwasser zu dieser Gebühr. Seit den 80er Jahren werden jedoch Schmutzwasser und Regenwasser getrennt erfasst und somit auch mit unterschiedlichen Gebühren belegt.