Was versteht man darunter?

Gesplittete Abwassergebühr – Grundsätzlich fällt eine Niederschlagswassergebühr nur an, wenn Regenwasser von bebauten (undurchlässigen) Flächen in die öffentliche Kanalisation eingeleitet wird. Damit haben es Grundstücksbesitzer generell in der Hand, die Gebühr selbst zu bestimmen.

Allerdings gibt es für bestehende Gebäude den Anschluss- bzw. Benutzungszwang. Das heißt man kann nicht einfach sein Regenwasser für die Regenwassernutzung alternativ nutzen oder versickern. Und muss automatisch die Niederschlagswassergebühr nicht mehr bezahlen.

Hier muss zunächst bei der Gemeinde angefragt werden, ob eine Befreiung von der Gebühr möglich ist. Bessere Chancen haben Sie bei Neubauten, dies hängt aber auch individuell von den Kommunen ab.

Bei einem Neubau verlangen die meisten Bundesländer grundsätzlich eine Versickerung, Verrieselung oder ortsnahe Einleitung in ein Gewässer. Hier entfällt bei einer sachgemäßen Planung und Bauausführung die Niederschlagswassergebühr. Allerdings muss dies im Entwässerungsantrag bereits so erläutert sein.

Die weiteren Informationen zum Thema gesplittete Abwassergebühr finden Sie hier.

Abgabenbescheid Niederschlagsgebühr Muster
Abgabenbescheid Niederschlagsgebühr Muster
Kurz zusammengefasst!

Was ist die gesplittete Abwassergebühr?

Durch die Einleitung von Regenwasser in die öffentlichen Kanalisationen wird eine Niederschlagswassergebühr erhoben. Gesetzlich ist es erstmal nicht erlaubt, das abzuleitende Regenwasser alternativ zu nutzen oder versickern zu lassen – es besteht eine Benutzungspflicht der städtischen Kanalisationen. Jedoch ist eine Befreiung der Gebühr möglich z.B. bei Neubauten, wenn bestimme Vorgaben erfüllt sind.