Mauerdurchführung.

Was versteht man unter Mauerdurchführung?

Eine Mauerdurchführung dichtet Wanddurchbrüche von Versorgungsleitungen nach außen ab. Man benötigt die Mauerdurchführung zur Durchführung von Rohren und Leitungen durch eine Außenmauer. Die Mauerdurchführung schützt vor dem Eindringen des Wasser in das Gebäude. Sie besteht aus zwei Edelstahlscheiben und einer dazwischen angeordneten Dichtung aus Gummi. Diese kann durch integrierte Edelstahlschrauben eng verpresst werden. Somit wird dann das gesamte Durchführungsrohr von der Mauerdurchführung sicher abgedichtet. Je nach Anzahl und Dimension der Leitungen und Rohre sind vorgefertigte Mauerdurchführungen bereits im Handel erhältlich.

Wir empfehlen für eine Nachrüstung der Mauerdurchführung nur Durchführungen zu verwenden, die weitere Öffnungen aufweisen, da diese werksseitig verschlossen sind. Bei der Regenwasserbewirtschaftung verwendet man in der Regel 32 mm Öffnungen für das 1″PE Rohr. Man nutzt 36 mm Öffnungen für den 1″ Saugschlauch und 50 mm für 50er HT Rohre. Eine Mauerdurchführung von 16 mm wird für Kabelleitungen von Tauchpumpen und für die Messung des Wasserstandes verwendet.

Auch das PE Rohr von Rückspülvorrichtungen verwendet die 16 mm. Bitte beachten Sie, Mauerdurchführungen werden meist in DN 100 angeboten. Diese werden im KG-Rohr verbaut. Es sind aber auch Mauerdurchführungen erhältlich, die in den Muffen von KG Rohren verbaut werden. Diese weisen dann einen größeren Durchmesser auf.

Mauerdurchführung

Mauerdurchführung

Kurz zusammengefasst!

Was ist denn eine Mauerdurchführung?

Hierbei handelt es sich um Zubehör für die Regenwassernutzung. Diese wird dazu verwendet, Wanddurchbrüche von Versorgungsleitungen abzudichten und somit das Eindringen von Wasser in das Gebäude zu verhindern. Es sind verschiedene Modelle im Handel erhältlich. Vor dem Kauf sollte genau überprüft werden, welche Größe der Mauerdruchführung benötigt wird.