Versickerung

Die am häufigsten verwendete Methode zur ortsnahen Beseitigung von Niederschlagswasser stellen Versickerungsanlagen dar. Bei diesen wird das Wasser auf dem Grundstück wie in der Natur dem Grundwasser zugeführt. Das kann über Flächenversickerungen (einfache Rasenfläche) über Versickerungsmulden oder über unterirdische Anlagen wie Rigolen erfolgen.

 

Versickerungsanlage
(Quelle Bild: Rehau AG + Co.)

Die Bemessung solcher Anlagen wird gemäß dem Arbeitsblatt A138 der DWA (Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V.) durchgeführt.

 

 

 

Dazu wird die Größe der undurchlässigen Fläche auf dem Grundstück, die Durchlässigkeit des Bodens, der Abstand von der Geländeoberfläche zum höchsten Grundwasserstand sowie eine Regenstatistik (KOSTRA Atlas des Deutschen Wetterdienstes) für die Region benötigt.

Auch Mindestabstände zu unterkellerten Gebäuden und Nachbargrundstücken müssen eingehalten werden.

Des Weiteren kann der Regenabfluss z.B. durch Kraftfahrzeuge verschmutzt sein, so dass das Wasser vor der Versickerung gereinigt werden muss. Fachplaner helfen hier im Einzelfall weiter.

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