Regenwasserbehandlung

Regenwasserbehandlung – eine Maßnahme für die stoffliche Trennung von belastetem Regenwasser. Diese Belastung setzt sich aus zwei Komponenten zusammen, einer globalen Verschmutzung, welche überregional (durch Industrie, Verkehr etc.) besteht, aber auch regional aus dem direkten Einzugegebiet (Tropfverluste von Ölen, Abrieb von Bremsbelägen).

 

verschmutzte Verkehrsflächen
Regenabflüsse von Verkehrsflächen sind hochgradig verschmutzt.(Quelle – Fotolia #46083007)

Abflüsse von Dachflächen in reinen Wohngebieten haben den geringsten Eintrag von Stoffen im Regenabfluss. Abflüsse von Verkehrsflächen weisen höhere Schadstoffgehalte auf. Grundsätzlich werden Regenabflüsse in drei Kaegorien unterteilt:

Abflüsse der Kategorie 1 gelten als unbelastet, nicht behandlungsbedürftig und stammen z.B. von Dachflächen in Wohngebieten, Radwegen und Straßen mit geringer Verkehrsbelastung > 300 Kraftfahrzeuge am Tag.

Abflüsse der Kategorie 2 gelten als schwach belastet und stammen z.B. von befestigten Flächen mit schwachem KFZ-Verkehr, z.b. Wohnstraßen, sowie Zufahrten zu Sammelgaragen, zwischengemeindliche Straßen und Wege, sowie hof- und Verkehrsflächen von Mischgebieten

Abflüsse der Kategorie 3 gelten als stark belastet und stammen z.B.  von Flächen mit starkem KFZ-Verkehr, Hauptverkehrsstraßen, Fernstraßen sowie Großparkplätzen. Weiterhin Metalldächer aus Kupfer, Zink und Blei.

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