Gesplittete Abwassergebühr

Grundsätzlich fällt eine Niederschlagswassergebühr nur an, wenn Regenwasser von bebauten (undurchlässigen) Flächen in die öffentliche Kanalisation eingeleitet wird. Damit haben es Grundstücksbesitzer generell in der Hand, die Gebühr selbst zu bestimmen.

 

Niederschlagsgebühr Muster
(Quelle Bild: Fotolia #109309495.)

Allerdings gibt es für bestehende Gebäude den Anschluss- bzw. Benutzungszwang. Das heißt man kann nicht einfach sein Regenwasser für die Regenwassernutzung alternativ nutzen oder versickern. Und muss automatisch die Niederschlagswassergebühr nicht mehr bezahlen.

 

Hier muss zunächst bei der Gemeinde angefragt werden, ob eine Befreiung von der Gebühr möglich ist.

Bei einem Neubau verlangen die meisten Bundesländer grundsätzlich eine Versickerung, Verrieselung oder ortsnahe Einleitung in ein Gewässer. Hier entfällt bei einer sachgemäßen Planung und Bauausführung die Niederschlagswassergebühr. Allerdings muss dies im Entwässerungsantrag bereits so erläutert sein.

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