Abwassergebühr

Die Abwassergebühren sind Kommunalabgaben, die aufgrund der Benutzung der städtischen Kanalisation und der Kläranlagen erhoben werden. In Deutschland wurden sie früher einheitlich gemäß dem Verbrauch an Trinkwasser in Kubikmetern berechnet (evtl. abzüglich gesondert nachzuweisender Wassermengen, die nicht eingeleitet werden sondern auf dem Grundstück verbleiben).

Gebuehr für Abwasser
(Quelle Bild: Fotolia #73202629.)

In dieser einheitlichen Gebühr waren sowohl der Anfall an häuslichem Schmutzwasser (Abflüsse von Toiletten, Duschen, Badewannen, Waschbecken, Geschirrspülern, Waschmaschinen (Bild 1)) als auch der Anfall an Regenwasser (Abflüsse von Dächern, Höfen, Grundstückszufahrten, etc. (Bild2)) enthalten.

Da Abwasser aber gesetzlich in Deutschland sowohl aus Schmutzwasser als auch aus gesammeltem Niederschlagswasser besteht, und beides je nach Bebauung und Nutzung in sehr unterschiedlichem Maße anfallen kann (z.B. Wohngebäude mit hohem Schmutzwasseranteil im Vergleich zum Regenwasser, Gewerbegebäude mit geringem Schmutzwasseranteil im Vergleich zum Regenwasser) wurden in den 80er Jahren Regelungen erörtert, die beiden Abwasserarten Schmutzwasser und Regenwasser getrennt zu erfassen und mit Gebühren zu belegen.

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